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Life in progress

Am Montagmorgen hatten wir vier Stunden Sport, oder besser gesagt, Tanzen. Jetzt fragt ihr euch sicher: «Warum?»

 

Also, am Montag kamen zwei Südafrikaner zu uns in die Turnhalle und haben mit uns zwei Tänze trainiert. Die Tänze waren einfach und das Witzige war, dass es dahinter immer eine Geschichte gab. Aber wie konnten Südafrikaner, welche nicht gut Deutsch können, uns das erklären? Es gab natürlich eine Übersetzerin, welche uns die schwierigen Sachen ins Deutsche übersetzt hat. Das blöde war, wenn sie es übersetzt hat, hat's doppelt so lange gedauert. Und die Übersetzerin hat nicht alles übersetzt, also habe ich nicht alles verstanden. Unsere Parallelklasse war auch dabei. Das heisst über 40 Kinder in einer kleinen Turnhalle. Das war sehr eng. In der dritten Lektion konnten wir Fragen stellen, aber was für Fragen?

Herr Schrag hat uns angekündigt, dass diese Leute kommen würden und wir haben in den NMG Lektionen das Thema «Apartheid» angeschaut. Apartheit ist eine Art "Rassen"-Trennung: "Schwarze" und "weisse" Menschen wurden ungleich behandelt. Herr Schrag hat uns den Auftrag gegeben, Fragen an die Tänzer aufzuschreiben, welche nach der Apartheid an dort leben.

 

Am Schluss machen wir 4 verschiedene Gruppen und tanzen den zweiten Tanz vor. Der zweite Tanz handelt von einem Mann, der am Morgen in der Stadt arbeiten gehen muss, aber zu spät aufwacht. Also rennt der Mann, hält ein Taxi an, steigt ein und winkt. Danach steigt er wieder aus und begrüsst die Leute mit einem Fingerzeichen. Dann sieht er Leute, die ein illegales Würfelspiel spielen und sagt: «Nein, ich spiele nicht. » Der Mann steht dann noch cool hin und macht den Dab. Danach ist der Tanz fertig. Der eine Tänzer erklärt uns, dass, wir dieses illegale Würfelspiel nicht spielen sollen, wenn wir in Südafrika sind und das empfehle ich euch auch.

 

Aber jetzt brauche ich eine Pause, denn das Tanzen war streng und ich mag auch nicht mehr schreiben.

Tschau!

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