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Der erste Tag nach dem Lockdown

Endlich war es soweit, die Schule hatte wieder Fahrt aufgenommen. Doch leider nur in Halbklassen. Die Halbklasse B hat Schule am Montag und am Donnerstag, die Halbklasse S am Dienstag und Freitag. Am Mittwoch sind wir alle zu Hause.

 

Ich freute mich riesig, meine Freunde zu treffen. Wie ich bereits wusste, hat Herr Schrag in der Zwischenzeit unser Klassenzimmer gezügelt.

 

Zum ersten Mal fuhr ich mit meinem Trottinet vom neuen Zuhause in die Schule. Wir wohnen bereits seit Mitte März in unserem neuen Haus. Seither hatten wir nur Fernlernen erlebt.

 

Voller Vorfreude fuhr ich mit meinem Freund in die Schule. Zuerst bekamen wir eine kleine Führung durch das neue Klassenzimmer. Anschliessend erlebten wir einen ganz normalen Schultag. In der Mathematik bekamen wir ein neues Thema. 

Wir besprachen Terme und Gleichungen.

 

Nachher erhielten wir gruppenweise den Namen einer Krankheit zugewiesen. Wir mussten uns über das Thema schlau machen und müssen nächsten Montag einen Vortrag darüber halten.

 

Endlich klingelte es zur Mittagspause. Ich hatte riesen Kohldampf. Zu Mittag ass ich bei unserem Nachbarn. Es gab Pizza. Nach dem Essen durfte ich mich um ihre zwei kleinen Katzen kümmern. Sie sind so klein und fein. Eine Katze kratzte an meinen Socken, so dass es ein Loch gab.

 

Zurück in der Schule, mussten wir einen Namen für unsere Halbklasse finden. Er lautet: B#Birnenwachsenaufbäumen. In der letzten Lektion beschäftigten wir uns mit den Computerregeln. Um 15.20 Uhr war die Schule aus und wir mussten das Schulgebäude schleunigst verlassen.

 

Nun hoffe ich, dass die Schule bald wieder zum Normalbetrieb übergehen kann und dass der Coronavirus einen verdienten Tod findet.

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