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Herr Schrags Dienstag

Heute ein etwas anderer Blogeintrag, aus der Sicht von Herr Schrag. Ein kalter Dienstagmorgen, noch leicht müde kämpfte ich mich durch den Schnee Richtung Bahnhof.  Ich saß im Zug Richtung Uster, dort bin ich Lehrer einer ziemlich verrückten Klasse namens Skillcass. Nach einer langen und gemütlichen Reise erreichte ich das Schulhaus Hasenbühl. Ich wohne im tiefen Aargau, bin ein richtiges Aargauer Rüebli. Im Klassenzimmer angekommen, plumpste mein Hinterteil auf einen gemütlichen Stuhl und ich machte mich sogleich an die Arbeit. Eine Menge zeitaufreibende E-Mails warteten darauf, von mir gelesen und bearbeitet zu werden. Währenddessen hörte ich Gangstermusik. Die Schulglocke ertönte und diese war auch das Zeichen, meine nicht jugendfreie Musik abzuschalten, ansonsten bestünde die Gefahr, dass sämtliche Eltern anrufen würden, um sich lautstark zu beschweren. Die Kinder liefen Laut und fröhlich ins  Klassenzimmer herein. Mein Ausruf “Hey Ruhe” bewirkte Wunder und somit konnten wir mit dem  Fach NMG gemeinsam starten. Die Klasse machte dort weiter, wo sie gestern aufgehört hatte. Die Aufgabe war, sich Videos anzuschauen und sich danach Notizen zu machen. In der nächsten Lektion hatten wir Sport. Der Nachteil war, dass die Schulleitung vorbeischaute und ich deshalb gut auf eine korrekt sitzende Maske achten musste. Nicht, dass ich dies sonst nicht tun würde, aber... Der Vorteil bestand darin, dass ich  den Kindern gespannt bei ihrem Projekt zuschauen konnte. Der Auftrag lautete, in Gruppen ein neues Spiel zu erfinden. Ich war von der Kreativität meiner Schüler begeistert. Nach der Zehn Uhr-Pause behandelten wir das Fach MI. Während die Kinder, einzeln, vorne am  Beamer ihr Pixel-Bild präsentierten, aßen wir andern den feinen Kuchen zu Cyrills 23. Geburtstag.  Nach der Elf-Uhr-Pause ging es weiter mit Englisch. Ich teilte den Tischen verschiedene Themen zu. Sie hießen Titanic, Mondlandung und die erste Zugfahrt. Die Kinder diskutierten eifrig über die Themen, so dass der Mittag nicht lange auf sich warten ließ.    Während der Mittagspause gönnte ich mir einen Coiffeurbesuch und sammelte neue Kräfte für den bevorstehenden Nachmittagsunterricht.

Anmerkung des Lehrers: Dieser Text wurde von einem Schüler verfasst, welcher gekonnt auch fiktive Elemente eingesetzt hat.

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